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    Bekannte Beispiele

    Am weitesten verbreitet waren Konzertmitschnitte und Studioaufnahmen der großen Rockstars wie AC/DC, Bob Dylan, Queen, The Rolling Stones, The Beatles, Led Zeppelin, The Who, David Bowie, Genesis, Pink Floyd, Frank Zappa, Metallica und Guns N’ Roses. Für manche Künstler war es eine Frage des Prestiges, dass Raubpressungen von ihren Konzerten erschienen – ein Indiz dafür, dass sie es geschafft hatten. Von Mick Jagger ist bekannt, dass er Bootlegs sammelte. The Who ließen ihre Platte Live at Leeds in der Aufmachung einer Schwarzpressung erscheinen. Paul McCartney nannte eins seiner Live-Alben The Official Bootleg.

    Unter dem Namen Beat The Boots veröffentlichte Frank Zappa offiziell LPs von vorher illegal veröffentlichten Bootlegs seiner Konzerte, da er sich darüber ärgerte, dass andere Geld mit seiner Arbeit verdienten. Darunter waren die Aufnahmen Saarbrücken 1978 und As An Am.

    Zahlreiche Konzerte der Beatles wurden auf Schwarzpressungen veröffentlicht. Weit bedeutender sind jedoch die Bootlegs der Studioaufnahmen, etwa aus den Aufnahmesessions zum Album Let It Be. Dort bekommt man einen Eindruck davon, wie die Beatles im Studio arbeiteten. Übrigens stammen einige Bootlegs offensichtlich von Bändern, die im Studio als entbehrlich weggeworfen worden sind und in die Hände von Sammlern gelangt waren. Dasselbe passierte bei Elvis Presley, als ein Fan Bänder von RCA-Aufnahmen für die Elvis-Filme fand und sie unter dem Titel Behind Closed Doors 1976 in einer 4-LP-Box veröffentlichte.

    Ausschließlich als Bootleg erhältlich ist das 1972 von Epic Records produzierte Studioalbum der Gruppe Wicked Lester, das nie veröffentlicht wurde. Die von Gene Simmons und Paul Stanley gegründete Gruppe wurde 1973 in Kiss umbenannt.

    Als sensationell empfand man die Veröffentlichung einer überarbeiteten Version eines Bootlegs der Rolling Stones (Oakland Coliseum, 9. November 1969) das unter dem gleichen Titel Liver than You’ll Ever Be bei dem Label Oakland Records erschien. Diese Aufnahme zählt zu den meist kopierten Bootlegs überhaupt.[18] Sogar im Musikmagazin Rolling Stone erschien eine Besprechung, und es wurde behauptet, dass die Rolling Stones selbst das Band mit der Stereoaufnahme zur Verfügung gestellt hätten; in Wirklichkeit war das Konzert nur monaural mitgeschnitten worden. Ob die Rolling Stones das Band zur Verfügung gestellt hatten, wurde nie geklärt, brachte aber den Bootleggern ein erhöhtes Prestige ein, zumal sie im Ruf standen, die Musik aus den Händen der geldgierigen Industrie befreit zu haben. Die Rolling Stones sahen sich veranlasst, als Reaktion das Live-Album Get yer Ya-ya’s Out! zu veröffentlichen. Auf der Schwarzpressung war die Atmosphäre des Konzerts zu spüren, während die offizielle Veröffentlichung im Studio stark nachbearbeitet wurde.

    Auch nicht wenige Schwarzpressungen gibt es von Elvis Presley, doch zahlreiche der bekannten Bootlegs und auch neue Konzertaufnahmen und Studiomitschnitte wurden mittlerweile auf dem offiziellen Label FTD (Follow That Dream) veröffentlicht, das die Plattenfirma BMG im Jahr 1999 eigens für die unzähligen Elvis-Fans ins Leben gerufen hatte. Auf diesem Label wurde unter anderem auch ein Publikumsmitschnitt des Konzerts, das Elvis am 31. Dezember 1976 in Pittsburgh gab veröffentlicht. Dieses Konzert gilt unter den Fans als eines der besten des „King of Rock & Roll“ und wurde über die Jahre hinweg unter den verschiedensten Namen wieder und wieder inoffiziell veröffentlicht. Im Jahr 2003, 26 Jahre nach der ersten Bootleg-Veröffentlichung unter dem Titel Rockin’ With Elvis New Years’ Eve (1977), entschloss sich die Plattenfirma BMG endlich, die Aufnahmen offiziell und in bestmöglicher Tonqualität an den Fan zu bringen. Das Konzert erschien unter dem Titel Elvis New Year’s Eve und enthält Raritäten wie Auld Lang Syne und Rags To Riches, wobei Elvis letzteren Song nur ein einziges Mal auf der Bühne zum Besten gegeben hat. Interessant sind auch die legendären Sessions des Million Dollar Quartet mit Johnny Cash, Jerry Lee Lewis und Carl Perkins, die Sam Phillips am 4. Dezember 1956 in den Sun-Records-Tonstudios mitgeschnittenen hat. Elvis’ Beteiligung an diesen Aufnahmen wurde früher oft in Frage gestellt, da sie wegen mangelhafter Tonqualität nicht nachzuweisen war. Von den Aufnahmesessions zum Album Blue Hawaii (1962) sind Mitschnitte der Studiosessions erschienen, mit denen beispielsweise die Entstehung des Hits Can’t Help Falling in Love with You detailliert nachzuvollziehen ist.

    Die Fortsetzung des „Siegeszuges“ für die Bootlegger und die zahlreichen Fans war der von verschiedenen Weggefährten bestätigte Umstand, dass man nach Elvis’ Tod ein Bootleg mit dem Titel The Legend Lives On in dessen Sammlung finden konnte, mit einer längeren Konzertsequenz aus einem Konzert des Jahres 1969 in einer für damalige Verhältnisse ansprechenden Qualität. Diese Erstpressung dieser Bootleg ist in Elvis Sammlerkreisen ein wirkliches Juwel.
    Bis zum Ende 2005 wurden im europäischen Raum etwa 1200 Bootleg–CDs von Elvis Presley veröffentlicht, viele enthalten bis zu diesem Zeitpunkt unveröffentlichtes Material, einige davon in sensationeller Qualität. Vereinzelte Songs, die hier zu finden sind, wurden niemals offiziell veröffentlicht.

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