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    Miriam Makeba

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    Miriam Makeba (* 4. März 1932 in Prospect Township, Johannesburg; † 10. November 2008 in Castel Volturno, Italien), vollständiger Name Zenzile Makeba Qgwashu Nguvama Yiketheli Nxgowa Bantana Balomzi Xa Ufun Ubajabulisa Ubaphekeli Mbiza Yotshwala Sithi Xa Saku Qgiba Ukutja Sithathe Izitsha Sizi Khabe Singama Lawu Singama Qgwashu Singama Nqamla Nqgithi, auch bekannt als Mama Afrika, war eine südafrikanische Sängerin und eine Vertreterin der Weltmusik. Sie kämpfte seit ihrem Exil 1960 gegen die damalige Apartheid-Politik Südafrikas und setzte sich für die Menschenrechte ein.

    Miriam Makeba kam als Kind der Haushaltshilfe und Heilerin Zenzi Makeba, einer Swazi, sowie des Lehrers Caswell Makeba, eines Xhosa, auf die Welt. Sie war das jüngste Kind und hatte drei Schwestern und einen Bruder. Ihr Geburtsort Prospect Township war ein innerstädtischer Slum im Osten Johannesburgs, der 1936 abgerissen wurde. Wenige Wochen nach ihrer Geburt musste ihre Mutter eine sechsmonatige Gefängnisstrafe verbüßen, so dass Miriam Makeba diese Zeit ebenfalls im Gefängnis verbrachte. Ihr Vater starb, als sie sechs Jahre alt war. Makeba besuchte acht Jahre lang das Kilnerton Training Institute, eine Primarschule in Pretoria, wo sie auch im Chor sang. Nach dem Schulbesuch arbeitete sie wie ihre Mutter bei Weißen als Haushaltshilfe. Im Jahr 1949 heiratete sie Gooli Kubay und brachte 1950 ihre einzige Tochter Bongi Makeba zur Welt. Im Folgejahr wurde die Ehe geschieden. Ihre musikalische Laufbahn begann Miriam Makeba als Sängerin der Gruppen Cuban Brothers und Manhattan Brothers, mit denen sie 1953 ihre erste Single als Solistin aufnahm, Lakutshona Ilanga. Später gründete sie die Gesangsgruppe The Skylarks (deutsch etwa: „Die Lerchen“), die nur aus Frauen bestand.

    1959 heiratete sie den Inder Sonny Pillay. Im selben Jahr war sie die Hauptdarstellerin in dem erfolgreichen Musical King Kong. Dort war auch der Jazzmusiker Hugh Masekela engagiert. Im gleichen Jahr spielte sie eine kleine Rolle als Shebeen-Sängerin in dem Anti-Apartheid-Film Come Back, Africa, die internationales Aufsehen erregte.

    Makebas Songs enthalten Elemente der traditionellen Musik des südlichen Afrika, aber auch der westlichen Pop-, Jazz- und Folkmusik.] Etwa mit Mas que nada interpretierte sie auch brasilianische Lieder. Meist sang sie auf Englisch oder isiXhosa, aber auch in anderen südafrikanischen Sprachen; in Malaika singt sie auf Swahili. Ihre Stimme konnte laut Jon Pareles von den New York Times „leicht, trällernd und mädchenhaft“ klingen, aber auch „kokett, bluesig oder äußerst überschwänglich“. Daneben vernahm derselbe Kritiker „eine Schicht von ungeglätteten, schärferen Mahnrufen, den Ton von Dorfliedern und Geisterbeschwörungen“

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