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The Blues Brothers Band

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The Blues Brothers war eine Rhythm-and-Blues-Band, die von den zwei Schauspielern und Komikern John Belushi (als Sänger „Joliet“ Jake Blues) und Dan Aykroyd (als Sänger und Mundharmonika-Spieler Elwood Blues) geleitet wurde. Belushi und Aykroyd waren beide Mitglieder der Originalbesetzung der NBC-Show Saturday Night Live. Als „Blues Brothers“ traten sie dort erstmals 1977 auf. Sie hatten mit ihrem Konzept so viel Erfolg und Spaß, dass sie auch außerhalb dieser Sendung auftraten und den gleichnamigen Film drehten. Dieser erreichte später Kultstatus und löste eine Welle der Begeisterung für Bluesmusik aus. Trotz ihres Namens waren die meisten Songs der Blues Brothers Soul- und R&B-Klassiker.

Die beiden „Brüder“ trommelten eine äußerst talentierte Band-Formation zusammen, die eine Konzentration aus den besten Studiomusikern darstellte. Die Mitglieder der Band spielten zuvor schon für Größen wie Frank Zappa, Booker T. & the M.G.’s, Paul McCartney & Wings, Miles Davis und viele andere. Ihr Musikstil war frisch und roh und hob sich live gespielt von der in den 1970er und 1980er Jahren vorwiegend stimmorientierten und mit elektronischen Instrumenten produzierten Musik ab. Obwohl die Blues Brothers als Rhythm-and-Blues-Band bekannt sind, basieren viele ihrer Songs auf Soul- und Rock-Elementen. Oft wurden Blues-Stücke als Rocksongs gecovert.

Dabei ist es bemerkenswert, dass die „Brüder“ Jake und Elwood privat ursprünglich äußerst verschiedene Musikstile bevorzugten: Der Kanadier Aykroyd stand auf den sanften „Delta-Blues“ (auch als „Country-Blues“ bekannt), während Belushi eher die „harte Gangart“ bevorzugte - Heavy Metal.

(Dan Aykroyd später während eines Interviews [1996]: Ich dachte immer, John steht auf Blues … er stammte schließlich aus einem Vorort Chicagos. Ich dachte, er fährt regelmäßig in die Stadt, um den Blues zu hören. Als wir mit der Band anfingen, da hatte er absolut keine Ahnung vom Blues!)

Die Band kann in drei Teile aufgegliedert werden: den vier Mann starken Bläsersatz, die traditionelle Rock-Sektion (Piano, Schlagzeug, Gitarren, Bass), bestehend aus fünf Musikern, und die beiden singenden Brüder. Mit dieser durchmischten Besetzung definierten die Blues Brothers ihren ganz eigenen Stil. Die Bläser spielten einen präzisen, klaren New York Jazz Sound, wohingegen die Rock-Sektion in Richtung Soul und Blues aus Chicago und Memphis spielte. Die Musik der Blues Brothers Band war eine einzigartige Fusion dieser beiden Richtungen.

Ihr erstes Album, „Briefcase Full of Blues“ nahm die Blues Brothers Band 1978 auf, als sie als Vorband für den Komiker Steve Martin im Universal Amphitheater von Los Angeles auftraten. Das Album erreichte Platinstatus. Ihre Interpretationen der Songs „Soul Man“ von „Sam and Dave“, sowie „Rubber Biscuit“ von „The Chips“ erreichten die Top 40 der Hitparade.

Das dritte Album der Blues Brothers, Made In America, war - wie schon Briefcase Full Of Blues - ein Live-Album, auf welchem der Top 40 Hit Who's Making Love zu hören ist. Es wurde während der sogenannten Tour to Ruin 1980 im Anschluss an den Film aufgenommen. Bei dieser Tour traten teilweise Cab Calloway und auch Aretha Franklin als Gaststars mit auf. Die Verkaufszahlen von Made in America lagen allerdings weit unter den Erwartungen. Es sollte auch das letzte Album mit der Originalbesetzung der Blues Brothers bleiben.

1981 veröffentlichte die Band das Album Best Of The Blues Brothers, das neben bekannten Liedern einen zuvor unveröffentlichten Song der letzten Tour namens Expressway to your heart und unveröffentlichte Live-Versionen von Rubber Biscuit und Everybody Needs Somebody to Love von selbiger Tour enthielt. Der einzige neue Song dieser letzten Tour mit John Belushi „Come on up“ wurde aus unerklärlichen Gründen nie offiziell veröffentlicht. Er findet sich aber auf dem Bootleg „Live in L.A.“.

Am 5. März 1982 verstarb Belushi im Alter von 33 Jahren in Hollywood an einer Überdosis Heroin und Kokain (Speedball), was vorübergehend das Ende für die Blues Brothers bedeutete. Aykroyd verfiel daraufhin für längere Zeit in Depression und erklärte die Blues Brothers für beendet, war jedoch weiterhin in der Blues-Szene aktiv.

1988 schlossen sich Cropper, Dunn, Murphy und weitere neue Mitglieder zu einer neu besetzten The Blues Brothers Band für eine Welttournee zusammen. Im selben Jahr traten sie zusammen mit Dan Aykroyd bei der 60-Jahr-Feier von Atlantic Records mit Wilson Pickett und Sam Moore als The Elwood Blues Revue auf. Unter demselben Namen nahmen sie auch einige Lieder für den Soundtrack des Films Great Outdoors – Ferien zu dritt mit Aykroyd und John Candy auf. 1989 veröffentlichte die Band ohne Aykroyd das Livealbum Live in Montreux, das beim Montreux-Jazz-Festival mit den Sängern Larry Thurston und Eddie Floyd aufgenommen wurde. Sie brachten 1992 ein neues Album mit dem Titel „Red, White and Blues“ heraus, welches einen Gastauftritt von Elwood Blues enthält.

Ab Mitte der 90er Jahre trat die Band wieder zusammen mit Dan Aykroyd auf. Als Ersatz für den verstorbenen John Belushi holte man nun dessen Bruder Jim als Zee Blues und John Goodman als Mighty Mack Blues in die Band. Es folgten Auftritte bei der Eröffnung der Olympischen Spiele 1996 in Atlanta und dem Superbowl 1997 mit James Brown und ZZ Top. All dies mündete in einen zweiten Film namens Blues Brothers 2000.

Die Band trat fortan mit wechselnden Sängern (Larry Thurston, Tommy „Pipes“ McDonnell, Rob Paparazzi und Eddie Floyd) in Europa auf und Aykroyd, Goodman und Jim Belushi nur in den USA begleitet von Jim Belushis Band, den Sacred Hearts. Im Jahr 2001 verließ John Goodman die Band.

Als Elwood Blues ist Aykroyd in der House of Blues Radio Hour zu hören. Weiterhin ist er Teilinhaber der House of Blues Franchise, einer internationalen Kette von Konzerthallen. Direkt neben dem House of Blues in Chicago gibt es auch ein gleichnamiges Luxushotel.

Dan Aykroyd und Judy Belushi (John Belushis Witwe) sind die Inhaber der Rechte am Namen „Blues Brothers“ und verkaufen außerdem Lizenzen an verschiedene Coverbands, welche regelmäßig auftreten, unter anderem im Universal Studios Florida-Themenpark in Orlando.

Am 8. Juni 2011 starb Trompeter Alan Rubin mit 68 Jahren an Lungenkrebs. Am 13. Mai 2012 starb Bassist Donald Dunn mit 70 Jahren im Schlaf, nachdem er am Vortag ein Konzert in Japan gegeben hatte.

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