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David Bowie

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David Bowie, bürgerlich David Robert Jones (* 8. Januar 1947 in Brixton, London; † 10. Januar 2016 in New York City, New York), war ein britischer Musiker, Sänger, Produzent, Schauspieler und Maler. Bowie, der mehr als 140 Millionen Tonträger verkauft hat, gilt als einer der einflussreichsten Musiker der jüngeren Musikgeschichte.

Sein 1967 erschienenes Debütalbum David Bowie enthielt einige Songs, die von Musicals inspiriert waren, daneben Folksongs und Balladen, unter anderem die Titel Please Mr. Gravedigger und The Laughing Gnome. Der ausbleibende Erfolg veranlasste ihn dazu, sein Konzept (jetzt als David Bowie) zu ändern.

Anfang 1969 wurde ein halbstündiger Promotion-Film mit dem Titel Love You Till Tuesday gedreht. Dabei wurden einige Lieder des ersten Albums und einige neue Kompositionen in Szene gesetzt. Eine davon war die als letzte ins Set aufgenommene Weltraumballade Space Oddity. Bowie, der dazu von dem Stanley-Kubrick-Film 2001: Odyssee im Weltraum inspiriert worden ist, beschreibt darin den Raketenstart des fiktiven Astronauten Major Tom und dessen Gefühlslage so allein im Weltall sowie die Kommunikation mit der Bodenstation, die am Ende des Liedes plötzlich abbricht. Zehn Jahre später löst Bowie in dem Lied Ashes to Ashes den Weltraum-Trip mitsamt der Angstzustände als Drogentrip und Halluzinationen eines Drogensüchtigen auf, und Major Tom erscheint im Nachhinein als Junkie.

Im Anschluss an die Albumproduktion übernahm Bowie die Hauptrolle in dem Science-Fiction-Film The Man Who Fell to Earth von Nicolas Roeg. Danach produzierte er in Los Angeles das Album Station to Station, das Anfang 1976 erschien. Nach der „White-Light Tour“ 1976 zog der Musiker zurück nach Europa. Er ging zunächst in die Schweiz, und schließlich, nachdem er in Frankreich mit Brian Eno und Tony Visconti Aufnahmen für das Album Low eingespielt hatte, nach West-Berlin.

Bowie wohnte die erste Zeit bei Edgar Froese von Tangerine Dream im Berliner Bayerischen Viertel, wo er einen kalten Entzug von harten Drogen machte. Von 1976 bis 1978 bewohnte Bowie eine Siebenzimmer-Altbauwohnung in der Hauptstraße 155 im West-Berliner Stadtteil Schöneberg. In späteren Interviews, unter anderem bei einer Reportage des deutsch-französischen Fernsehsenders Arte, bezeichnete er West-Berlin auch als damalige „Welthauptstadt des Heroins“.

In den Berliner Hansa-Studios stellte er das Album Low fertig, das den ersten Teil der sogenannten Berlin-Trilogie darstellt. Bowie war von deutschen Bands wie Kraftwerk, Cluster, Can oder Neu!, aber auch von Steve Reich beeinflusst. Eigentlich waren die Alben als Experiment geplant, bei denen es nicht um Verkaufszahlen gehen sollte. Trotzdem war die ausgekoppelte Single Sound and Vision ein großer Hit, der in Deutschland bis auf Platz sechs stieg, in England erreichte er sogar Platz drei.

Während die erste Seite (LP) von Low eher aus Songfragmenten besteht denn aus ausformulierten Liedern, überrascht die zweite Seite damit, dass sie fast ausschließlich Instrumentalstücke enthält, wie auch der Nachfolger “Heroes”, der wenige Monate später ebenfalls in Berlin aufgenommen wurde.

“Heroes” enthält mit dem gleichnamigen Titelstück eines der bekanntesten Lieder Bowies, das mehrsprachig in Französisch/Englisch und Deutsch/Englisch aufgenommen wurde. Der Text handelt von zwei Liebenden, die sich an der Berliner Mauer küssen, während Grenzsoldaten auf sie schießen. Bowie verarbeitete in dem Song sowohl eigene Beobachtungen, die er in Berlin gemacht hatte, als auch Eindrücke des Expressionismus der 1920er Jahre (hier das Gemälde von Otto Mueller Liebespaar zwischen Gartenmauern von 1916).

Mit Iggy Pop, der mit Bowie nach Berlin kam und im selben Haus eine Nachbarwohnung bezog, nahm Bowie in Berlin die Alben The Idiot und Lust for Life auf, deren Musik größtenteils von ihm geschrieben wurde. Zudem ging er als Keyboarder mit Iggy Pop auf Tournee. In den Berliner Jahren spielte er die Hauptrolle in Schöner Gigolo, armer Gigolo, ein eher unbekanntes Werk der Filmgeschichte – es war Marlene Dietrichs letzter Film.

1978 ging Bowie wieder auf Tournee und nahm unter anderem das Kindermärchen Peter und der Wolf mit dem Philadelphia Orchestra auf. Im selben Jahr wurde das Live-Album Stage veröffentlicht und Bowie zog in die Schweiz.

1981 war er in einem Cameo-Auftritt in dem Film Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo bei einem Konzert in der Deutschlandhalle zu sehen. Der Soundtrack besteht ausschließlich aus Bowie-Liedern, einschließlich des Stückes “Heroes”. Mit Queen nahm er im selben Jahr den Titel Under Pressure auf. Das in einer sechsstündigen Session entstandene Lied erreichte im November des Jahres Platz eins in Großbritannien.

Am 10. Januar 2016, zwei Tage nach seinem 69. Geburtstag und der Veröffentlichung des Albums Blackstar, starb David Bowie an Leberkrebs. Der Öffentlichkeit hatte Bowie die Erkrankung verschwiegen, die 18 Monate vor seinem Tod bei ihm diagnostiziert worden war.

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